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Politik - Party

Ein Blick zu anderen Ufern 2000

Ausführliche Programm-Infos im Detail

Auch im verflixten 13. Jahr hat der Verein HoKuDu eine bunt gemischte Veranstaltungsreihe

"Ein Blick zu anderen Ufern 2000"

zusammengestellt, ein Reigen interessanter Kulturveranstaltungen nicht nur für Lesben und Schwule. MitveranstalterInnen sind: AIDS-Hilfe Duisburg/Kreis Wesel, AkDuLuS, Christopher FM, Junge UnSchuLD, Lesbengruppe LiDu, Pink Channel und SchwuBiLe unter Mithilfe vieler Einzelpersonen und Duisburger Einrichtungen. Allen Beteiligten und UnterstützerInnen ein ganz herzliches Dankeschön! Zum ersten Mal präsentieren wir in wöchentlichem Rhythmus eine schwul-lesbische Fernseh-Soap.

Nach unserer Veranstaltungsreihe bieten wir als besonderes Highlight eine Reise nach Portsmouth mit Trip nach London an. Informationen dazu gibt es hier auf unserer Homepage (Link auf Startseite). Anmeldungen sind erbeten bis spätestens 31.3.2000.

Übrigens HoKuDu trifft sich jeden 2. Montag im Monat in der AIDS-Hilfe und Mitstreiter werden immer gebraucht.

Karten-Vorverkauf:
AIDS-Hilfe Duisburg / Kreis Wesel (0203 / 66 66 33)
Café Berlin (An der Bleek 40-42)
Ermer - Ihr Reisebüro (Am Buchenbaum 45)
HundertMeister (nur für: "CFM Music Club Live")

und natürlich auf den Veranstaltungen !!!

Ab 15.März
20 Uhr
Ausstellung: "Body Act"
mit Torsten Eisenberg (Frankfurt)


Ermer - Ihr Reisebüro Lufthansa City Center
Am Buchenbaum 45 (gegenüber Hbf.)
Du-Zentrum
Eintritt frei
Sportliche Männerkörper - anspruchsvoll dargestellt in den Farben Blau & Orange. Nach einigen Ausstellungen in Frankfurt, München, Köln, Bonn, Darmstadt und Gießen haben wir in Duisburg nun das Glück diese erotische Kunst zu bewundern. Zitat der Frankfurter Rundschau - "Haarscharf wahrt der Bildrand den Anstand ... seine Bilder entbehren nicht einer erotischen Ausstrahlung. Herausfordernd oder auch verträumt blicken Sie den Betrachter an!"

So 12.März
19 Uhr

Film: "Lola und Bilidikid"
D 1998 (91 Min)
Regie: Kutluð Ataman
Darsteller: Baki Davrak, Erdal Yildiz

filmforum - Am Dellplatz 16 - Du-Zentrum
Eintritt 9 DM / Ermäßigt 7,50 DM

Inmitten der türkischen Schwulen-Szene Berlins: Murat, ein Teenager, beginnt gerade seine Sexualität zu akzeptieren, gegen den entschiedenen Protest seines älteren Bruders. Bilidikid findet seine Liebe zu Lola, eine Drag Queen, was ihn in Konflikt bringt zu seiner Vorstellung von männlicher Identität und zu dem Wunsch, eine Frau zu heiraten. Diese und andere Charaktere im Film ringen damit, was es heißt, ein Mann zu sein in der Gesellschaft, und mit Vorstellungen, die auf Traditionen pfeifen.

Mo 13.März
19:30 Uhr
Die Legende ist wahr geworden: 8 Jahre nach seinem Tod, erscheint Ronald Schernikau´s Nachlaßwerk.
Schernikau war in den 80er Jahren bekannt für seine Veröffentlichungen, wie z.B.: "Kleinstadtnovelle" und "Die Tage in L". Die 700-seitige "Legende" ist eine wilde Mischung aus Bibel, Sage und Parabel, spielt im West-Berlin der 80er Jahre. Vier Götter - die Terroristin Ulrike Meinhoff, die Schauspielerin Therese Giehse, der Kommunist Max Reimann und der Schriftsteller Klaus Mann - kommen zu den Menschen, um ihnen das Glück zu bringen.
Der schwule Kommunist Ronald Schernikau siedelte kurz vor dem Zusammenbruch noch in die DDR, um die DDR-Staatsbürgerschaft zu erwerben. 1991 starb er an AIDS. Die Mutter, Ellen Schernikau sorgte dafür, daß das unveröffentlichte Buch "Legende" doch noch herausgekommen ist und liest zusammen mit Ronald´s Freund Thomas Keck daraus vor.

Veranstalter: SchwuBiLe
Sponsor: AStA der Uni-GH Duisburg

Lesung: "Legende"
Mutter Ellen Schernikau und Thomas Keck tragen vor


AStA-Keller
Gebäude LF, Raum LF 030
Uni-GH-Duisburg, Du-Neudorf, Lotharstr. 63 / Forsthausweg
Eintritt frei

Di
14.März

20 Uhr
Foto: Andreas Weiß
Soap-Opera: "Montagskinder"
Erste schwul-lesbische Fernseh-Soap

Café Berlin
An der Bleek 40-42
Du-Zentrum
Eintritt frei

Immer wieder Dienstags: „Montagskinder" - die erste schwul-lesbische Seifenoper. - Jeweils ein oder zwei 25-minütige Folge(n) der Kult-Seifenoper des Berliner Regisseurs Andreas Weiß.

Die abgetakelte Hollywood-Diva Candy Candle, die Jahre zuvor in der amerikanischen Billigsoap "Years Of Happiness" eine kleine Rolle spielte, flippt regelrecht aus, als die alte Serie in einem Kabelprogramm in Deutschland ausgestrahlt wird. Grund für Candy, alle ihre Freunde zu einer Party einzuladen. Und was für Gäste da erscheinen: Ein sympathisches, zickiges und sex-süchtiges Völkchen - die meisten davon schwul oder lesbisch.

Mit dieser Party beginnt die Party des Lebens: Es geht um Lust und Frust, um Intrigen, Tragödien und Kaffeekränzchen. Da gibt es das schwule Dreieck als endloses Thema mit Variationen. Da gibt es die junge Lesbe im ewigen Clinch mit der Mutter, die doch so gern einen Schwiegersohn hätte. Da gibt es den Stricher und seine Freier ebenso wie den schwulen Ausländer und den HIV-Positiven. Sie alle lernen wir kennen, beinahe wie unsere Nachbarn und können fortan an ihrem Leben teilhaben...
Weitere Infos zur Serie gibt es hier vom Produzent !

Veranstalter: HoKuDu

Mi 15.März
20 Uhr
Vernissage zur Ausstellung:
"Body Act"
mit Torsten Eisenberg (Frankfurt)


Ermer - Ihr Reisebüro Lufthansa City Center
Am Buchenbaum 45 (gegenüber Hbf.)
Du-Zentrum
Eintritt frei
Torsten Eisenberg ist am 26.02.1963 in Frankfurt am Main geboren. Der gelernte Bauingenieur hatte schon lange eine Liebe zum Zeichnen. Er probierte verschiedene Techniken wie Kohle, Bleistift, Tusche, Öl und Aquarell (zur Zeit) aus. Irgendwann fing er an, Männer in Bleistift zu zeichnen, wie eine Fotografie, aber mit mehr Leben. Danach kamen Versuche mit Farben: Blau und später als Kontrastfarbe Orange. 1997 hatte Torsten seine erste Ausstellung. Er entwarf auch Flyer und Plakate. Seit Ende 1997 gibt es von ihm auch Postkarten in ein paar Läden in München, Köln, Darmstadt, Frankfurt, Berlin und Hamburg.
Wesentlichen Einfluß auf seine Arbeiten hatten Schwarzweiß-Fotografien von sportlichen Männerkörpern, die erotisch und auch sehr ästhetisch wirken. Solche wie die von Herp Ritts und z.B. Vera Friedrichsen. Bilder, die zur Zeit auch nicht aus der Werbung wegzudenken sind. Ein etwas anderer Einfluß kommt aus der Richtung Popart. Dort werden Farben verwendet, die nicht ganz dem Original entsprechen. Entweder sind sie kräftiger dargestellt oder ganz entfremdet. Torsten liebt kräftige Farben und das im Zusammenspiel von Schatten und Licht. Deswegen zeichnet er sehr gerne sportliche Männerkörper, die nicht unbedingt immer nackt sein müssen. Auch Kleidung wie eine Jeans oder ein simples Tuch lassen ein Spiel mit Licht und Schatten zu. Zur Zeit zeichnet Torsten hauptsächlich mit Aquarellfarben aber nicht im klassischen Stil, nicht in fließenden ineinander gehenden Übergängen sondern etwas trockener, sofern man das bei Aquarellfarben sagen kann.

Veranstalter: Hans Ermer

Do 16.März
20 Uhr
Lesung: "Der gläserne Traum"
Antje Wagner

Zentralbibliothek Duisburg
Düsseldorfer Str. 5-7 (gegnüber Kaufhof)
Du-Zentrum
Eintritt 5 DM

Ingrid Scheffer schreibt in Queer (1/1999):
"An Handlung passiert nicht atemberaubend viel, aber das was passiert, raubt manchmal den Atem"
Chris und Clarissa - eine Liebe, die ein Balanceakt zwischen Nähe und Distanz ist. Von der Sehnsucht nach Verschmelzung und Eigenständigkeit, von Begehren und Ablehnung erzählen beide - jede auf ihre eigene Weise.
Der Roman verläuft im Rythmus der vier Jahreszeiten, von denen jede die Eigenschaften dieser sich wandelnden Beziehung trägt: sich finden, sich fallenlassen, sich verlieren, sich rächen - für Dinge, die wir nur selbst zu verantworten haben. Chris, die kühle, reflektierte, beherrschte. Clarissa, die fühlende, leidenschaftliche, berechnende. Die Mechanismen einer Beziehung, wie wir sie alle kennen. Nicht das Harmonische fasziniert, sondern das Widersprüchliche. Antje Wagner schafft eine kraftvolle, poetische und bildreiche Sprache. Leidenschaft und Verlangen bewegen sich so nah am Abgrund, daß die Spannung manchmal nur schwer zu ertragen ist.

Veranstalter: HoKuDu

Fr 17.März
19:30 Uhr
Im Wandel der Zeit hat sich das Leben lesbischer Frauen im Laufe der Jahre verändert. Wie und was sich verändert hat, darüber tauschen sich Lesben verschiedener Generationen aus.

Veranstalterin: LiDu Lesben in Duisburg

Theater und Diskussion:
"Lesben-Leben - gestern, heute, morgen"
TheaterVorspiel
(aus der Feder von Angelika Werner)
Lila Frauenladen
Erftstr. 9 (nahe Theater)
Du-Zentrum
Kostenbeitrag 3 DM

Fr 17.März
22 Uhr
Party: Warm Up
das lesbisch-schwule Tanzerlebnis


HundertMeister Kulturzentrale
Dellplatz 16a (neben filmforum)
Du-Zentrum

Eintritt: 22 bis 22:30 Uhr 1/2 Preis
Ab 22:30 Uhr: DM 9,-
NUR IM
APRIL
SONDER-
TERMIN!


Sonst:
Jeden
3.
Freitag
im
Monat
!!!

Veranstalter: AkDuLuS (Arbeitskreis Duisburger Lesben- und Schwulengruppen)

Sa 18.März
19:30 Uhr
Comedy & Show mit Swing Jazz, frivolen Chansons und Freches aus den 20zigern:
Snapping und romancing Klassiker von Sinatra bis Porter klingen gekonnt bei Markus Blume aus seinem Programm "Thinks are Swinging". Überraschendes liefert Oliver Szezepanek mit wohltuend warmen bis bitterkalten Chansons von Berotzki bis Kreisler als Ausschnitt aus "Visa vi am Schlüsselloch". Ulrich Lütkemeyer entführt mit Songs zwischen Himmel und Hölle aus "Begegnungen mit einem Engel" in eine heute andere Dimension und die gefürchteten Sachbearbeiterinnen vollenden den Abend.

Veranstalter: Christopher FM und Feuerwache

Jazz, Chansons, Musical & Comedy Cocktail:
"CFM Music Club Live"
mit Markus Blume,
Ullrich Lütkemeyer
& Oliver Szezepanek

HundertMeister Kulturzentrale
Dellplatz 16a (neben filmforum)
Du-Zentrum
Eintritt VK 13 DM / AK 18 DM
(Vorverkauf auch im HundertMeister)

So 19.März
18 Uhr
Theater-Premiere:
"....denn sie wissen nicht, was sie spielen...."
SEX - LÜGEN - F.B.I.

Pink-Channel-Hörspielgruppe

Die Säule- Goldstr. 15 (hinter filmforum) - Du-Zentrum
Eintritt 10 DM / Ermäßigt: 8 DM

Die Pink-Channel-Truppe ist wieder da, diesmal mit einem abendfüllendem Theaterstück: "...denn sie wissen nicht, was sie spielen...".

Die drittklassige Tuntentruppe DIE MISERABLEN ist am Ende. Kein Publikum, kein Geld, keine Kostüme. Mit dem Comeback der Diva Gabrielle du Grottenbusch soll alles anders werden. Doch dann passiert ein furchtbares "Verbrechen" ....

Eine Produktion der Pink-Channel-Hörspielgruppe

So 19.März
19 Uhr

Film: "High Art"
USA 1998 (101 Min, OmU)
Regie: Lisa Cholodenko
Darstellerinnen: Ally Sheedy, Radha Mitchell, Patricia Clarkson

Drehbuchpreis des Sundance Filmfestival 1998

filmforum - Am Dellplatz 16 - Du-Zentrum
Eintritt 9 DM / Ermäßigt 7,50 DM

Die großartigste lesbische Liebesgeschichte der 90er

Angelehnt an die Kunst der Fotografie erzählt der Film in bestechenden Bildern die langsame Annäherung zweier Frauen mit gegensätzlichen Charakteren. Zwischen Romantik und Erotik. Perfekt durchkomponierte Bilder. Jedes für sich genommen eine wunderschöne Fotografie.
Gerade erst zur Vize-Redakteurin des Edel-Foto-Magazins "Frame" befördert, wähnt sich Syd (Radha Mitchell) im Karriererausch, als sie beim Beheben eines Wasserschadens an der Decke entdeckt, dass ihre Nachbarin von oben keine Geringere als die seit einem Jahrzehnt verschollen geglaubte, gefeierte Fotografin Lucy Berliner (Ally Sheedy) ist - die sie zu einer Wiederaufnahme ihrer Fotoarbeit bewegen möchte.
Zu Syds größter Überraschung taumelt sie nicht etwa überstürzt in die Chefetage, sondern in eine Affäre der für sie ungewöhnlichen Art. Bisher hetero gelebt, eröffnet sich für Syd eine neue Lebenswelt. Weder ihr Lover James (Gabriel Mann) noch Lucys langjährige Partnerin Greta (Patricia Clarkson) wollen an Syds prickelndem Selbstfindungsprozess mit Lucy teilhaben. Kein Wunder, ist das Fundament Lucys und Gretas Beziehung marode geworden. Während sich Lucy und ihre lesbischen und schwulen FreundInnen in den Lebensstil des New Yorker Koks und Heroin Chic hineineuphemisieren können, ist die ehemalige Fassbinder Schauspielerin Greta unmittelbar vorm Goldenen Schuss angelangt. Syd liegt nun am Herzen, den Einfluss der Drogen auf ihre neugefundene lesbische Beziehung zu schmälern. Eine nicht weniger wichtige Lebensaufgabe sieht sie in der Ausbalanzierung der Arbeitswelt mit ihrer Privatsphäre, denn die Interessen prallen aufeinander...

Mo 20.März
19:30 Uhr
Oft leben Bisexuelle mit Vorurteilen seitens der Heterosexuellen, aber auch der vermeintlich toleranten Homosexuellen: "Bisexuelle können nicht treu sein, wollen alles gleichzeitig", "Es gibt keine Bisexualität", und viele andere absurde Thesen werden vorgebracht.
Armin und Ulrike der aktiven Bi-Gruppe Uferlos in Köln geben Informationen über Bisexualität und werden sich mit den Vorurteilen auseinandersetzen. Ebenfalls werden sie über die Vielfalt unter den Bisexuellen berichten und uns erklären, was sie unter Bi-Emotionalität verstehen. Es gibt verschiedene Arten bisexuell zu leben und zu erleben. Ulrike und Armin werden auch über Erfahrungen und Probleme erzählen. Anschließend können Fragen gestellt und diskutiert werden.

Veranstalter: SchwuBiLe und Referat für Frauen und Lesbenpolitik im AStA der UNI-GH Duisburg
Sponsor: AStA der Uni-GH Duisburg

Vortrag: "Bisexualität: Gibt´s das überhaupt?"
Armin und Ulrike vom Uferlos-Team aus Köln

AStA-Keller
Gebäude LF, Raum LF 030
Uni-GH-Duisburg, Du-Neudorf, Lotharstr. 63 / Forsthausweg
Eintritt frei

Di
21.März

20 Uhr
Foto: Andreas Weiß
Soap-Opera: "Montagskinder"
Erste schwul-lesbische Fernseh-Soap

Café Berlin
An der Bleek 40-42
Du-Zentrum
Eintritt frei

Beschreibung siehe 14. März. - weitere Folge(n)
Weitere Infos zur Serie gibt es hier vom Produzent !

Veranstalter: HoKuDu

Do 23.März
20 Uhr

Konzert: Barbara Cuesta mit ihren
"Progressiven Chansons"
begleitet vom Jazz-Pianisten H.C. Petzoldt

Die Säule - Goldstr. 15 (hinter filmforum) - Du-Zentrum
Eintritt 15 DM / Ermäßigt: 12 DM


Barbara Cuesta, Halbspanierin und gebürtige Neußerin, in Düsseldorf zu Hause, sagt selbst:
"Was mich bewegt, verwandelt sich in Musik ..."

Schon als Kind spielte sie in einem Kindermusical mit, und später war sie Mitwirkende in einem Gospel-Chor. Die Musik ließ sie nie los. Es folgten verschiedene Bands, in denen sie aktiv war, bis Barbara Cuesta ihre Musikrichtung gefunden hat.

Heute spielt sie Gitarrre und singt solo, hin und wieder wird sie begleitet von dem Pianisten H.C. Petzold. Ihre Lieder, teilweise selbstgeschrieben, sind humorvoll bis melancholisch, meist beides zugleich. Es sind Liebeslieder an andere ..., an mich ..., an das Leben ..., an den Tod ... und was sonst noch so ansteht.

Veranstalterin: LiDu Lesben in Duisburg
Mit freundlicher Unterstützung von IGEL
(Interessengemeinschaft Literatur, Kultur und Gesellschaft e.V.)

Sa 25.März
20 Uhr
Chor-Konzert: Mainsirenen (Frankfurt)

Gertrud-Bäumer-Halle, Klöcknerstr. 48 (nahe Hbf.), Du-Neudorf
Eintritt VVK 20 DM / AK 25 DM

„Der Schwule in der Arbeitswelt - She works hard for the money"
Viel Arbeit haben sich die Mainsirenen bei ihrem neuen Programm gemacht. Sie berichten über das Verhältnis der Menschen und insbesondere der Homosexuellen zur Arbeit. Sie singen in netter, kurzweiliger Form von peinlichen Situationen, in die man als Schwuler so geraten kann ­ und geraten wird ­ wenn man auf der Gratwanderung der Frage “Wie offen gebe ich mich gegenüber meinen Kollegen?” einen Fehltritt macht. Erfährt man von solch einer Situation, denken die meisten Leute ja insgeheim: “Wie gut, das Dir und nicht mir das passiert ist!”
Zur Einstimmung auf den Abend werden die Duisburger Hafensirenen im Vorprogramm die Produkte ihrer Arbeit präsentieren.

Veranstalter: HoKuDu

So 26.März
19 Uhr

Film: "Slaves To The Underground"
USA 1995/96 (94 Min, deutsche Fassung)
Regie: Kristine Petersen
Darstellerinnen: Molly Gross, Marisa Ryan

filmforum - Am Dellplatz 16 - Du-Zentrum
Eintritt 9 DM / Ermäßigt 7,50 DM

Geschichte dreier Frauen, die in einer Frauenband spielen und sich entscheiden müssen: zwischen zwei Beziehungen, Karriere und Spaß.
Nicht nur eine romantische, frische Komödie sondern auch eine ironische Abrechnung mit der Popkultur und political correctness der USA der 90er Jahre.
Shelly hat ihrem Freund nie den Grund genannt, warum sie mit ihm Schluss gemacht hatte: die Vergewaltigung durch seinen besten Freund machte eine Beziehung zu Jimmy nicht mehr möglich.
Inzwischen ist sie neuestes Mitglied der politischen Frauenband The No Exits und mit dessen Leadsängerin Suzy zusammen. Als sie Jimmy wiedertrifft, ist die Zeit reif geworden, alte Missstände zu klären. Zur Überraschung aller, nicht zuletzt ihrer selbst, findet Shelly zu Jimmy zurück. Suzy ist außer sich und schmeißt Shelly kurzerhand aus dem Haus – und der Band. Jimmy hat indes Schwierigkeiten, damit umzugehen, dass sein bester Freund seine Freundin vergewaltigt haben soll. Da ein dritter Freund der beiden jungen Männer zu dem Angeklagten steht, weil es nun einmal nicht sein darf, dass eine Lesbe seine Freundschaft zerstört, muss auch Jimmy seine Mitwohngelegenheit aufgeben und zieht mit Shelly in eine Garage. Doch damit ist Shelly nicht etwa glücklich geworden. Aufs neue verwirrt, wohin ihr Lebensweg sie führen wird, muss sie sich weiter in den Beziehungen zu ihren Mitmenschen behaupten...

Mo 27.März
19:30 Uhr
Ist eine Abspaltung von Homosexuellen im ökonomischen Bereich sinnvoll? Mit dieser Frage werden wir uns bei der Podiumsdiskussion auseinandersetzen. Das Thema, das in letzter Zeit in jeder Schwulenzeitung auftaucht, scheint wohl sehr wichtig zu sein. Kaufen die Homos in Zukunft nur noch Produkte mit einem schwulen Label drauf? Oder kommt es auf Qualität an (sind schwule Produkte besser?). Trägt die homosexuelle Wirtschaft zur Emanzipation und zum Fortschritt bei? Oder wird nur versucht, den Schwulen das Geld ganz solidarisch aus den Taschen zu klopfen?
Podiumsdiskussion:
"Homosexuelle Wirtschaftspolitik"
mit Eike Stedefeldt (WHK), Kai Wutz (BANG! - Druckluft Oberhausen), Manfred W. Wiegers (Regionalkoordinator Völklinger Kreis, Bonn) und einem schwulen Geschäftsmann
Moderation: Dirk Ruder (Pink Channel)

AStA-Keller
Gebäude LF, Raum LF 030
Uni-GH-Duisburg, Du-Neudorf, Lotharstr. 63 / Forsthausweg
Eintritt frei

Autor und Schriftsteller Eike Stedefeldt, der mit dem WHK (Wissenschaftlich Humanitäres Komitee) auf reges Interesse in der linken Szene stößt, kritisiert die Vermarktung der Homosexualität schärfstens. Ebenfalls kritisch ist Kai Wutz, der aktiv ist bei der links-alternativen BANG! - The queer opposition (Druckluft - Oberhausen). Manfred W. Wiegers vom Bundesverband Gay Manager / Völklinger Kreis und ein schwuler Geschäftsmann werden über die Vorteile ihres Engagements diskutieren.

Veranstalter: SchwuBiLe
Sponsor: AStA der Uni-GH Duisburg

Di
28.März

20 Uhr
Foto: Andreas Weiß
Soap-Opera: "Montagskinder"
Erste schwul-lesbische Fernseh-Soap

Café Berlin
An der Bleek 40-42
Du-Zentrum
Eintritt frei

Beschreibung siehe 14. März. - weitere Folge(n)
Weitere Infos zur Serie gibt es hier vom Produzent !

Veranstalter: HoKuDu

Mi 29.März
19:30 Uhr
Schwule und Toleranz! Das sind gleich drei Wörter auf einmal. Das geht nun wirklich nicht, zumindest nicht in dieser Kombi. Wie tolerant ist sie, die Szene? Und wie geht sie mit Elementen um, die nicht ihren Idealen genügen? In richtiger Daily-Talk-Manier laden Duisburgs Jungschwule (& lesben) in die Uni Duisburg ein: alt & jung, schön & reizlos, schwul & lesbisch, klug & dumm… alles dabei!!! Infotainment garantiert.

Veranstalter: Junge UnSchuLD

TALK TO ME…

- Schwule und Toleranz -

AStA-Keller
Gebäude LF, Raum LF 030
Uni-GH-Duisburg, Du-Neudorf, Lotharstr. 63 / Forsthausweg
Eintritt frei

Do 30.März
20 Uhr

Gita Tost kann uns leider nichts mehr vorlesen. Sie nahm sich im Februar selbst ihr Leben. Warum - Wieso - wir wissen es nicht. Trotzdem lassen wir die geplante Veranstaltung nicht ausfallen. Zum Gedenken an Gita Tost und zu ihrer Würdigung liest Theaterautorin und Regisseurin Angelika Werner aus ihrem Buch.

Lesung:
Angelika Werner liest aus Gita Tosts Buch
"Freischwimmerin"

- Lust und Grau(s)zonen lesbischer Sexualität

Die Säule- Goldstr. 15 (hinter filmforum) - Du-Zentrum
Eintritt 15 DM / Ermäßigt: 12 DM

Es könnte alles so einfach sein; Sexualität als eine vieler Ausdrucksformen zwischenmenschlicher Sympathie oder gar Liebe. Körperlichkeit, Zärtlichkeit, Spontaneität, freies Äußern von Wünschen, die gemeinsam verwirklicht werden. Auch der Mut zum Nein-Sagen, Offenheit, Ehrlichkeit ...

Ist es aber nicht.

Die Autorin und Liedermacherin mit dem Magister Artium der Allgemeinen Sprachwissenschaft beabsichtigte mit dem Buch "Freischwimmerin" eine Würdigung der Vielschichtigkeit sexuellen Erlebens. Für sie geht es dabei zentral um lesbische Sexualität. Doch die Schwierigkeiten und Probleme, die den Hauptanteil des Buches ausmachen, sind letztlich auch für Männer und heterosexuelle Pare charakteristisch.

Eine Einladung zur Schatzsuche in der Landschaft weiblicher Sexualität. Eine unvorstellbare Mischung aus spitzer Feder - gewürzt mit Humor und überraschenden literarischen Einwürfen, die einfach Lust machen auf "freies Schwimmen".

Veranstalterin: LiDu Lesben in Duisburg
Mit freundlicher Unterstützung von IGEL
(Interessengemeinschaft Literatur, Kultur und Gesellschaft e.V.)

Sa 1.April
14 - 18 Uhr
Fachgespräch: "Homosexualität unter dem Halbmond
- Türkische Homos in Duisburg kein Thema?"

Internationales Zentrum
Niederstr. 5 (nahe Rathaus), Du-Zentrum
Teilnahme frei

Türkische Männer, die mit Männern Sex haben? Türkische Schwule, Türkische Lesben gibt es sie in Duisburg nicht?
Es wird die Möglichkeit geboten, etwas über die Problemfelder Homosexualität und Kultur, homosexuelle Migranten der ersten und zweiten Generation in Deutschland sowie islamischer Glaube und Homosexualität zu erfahren.

Die Veranstaltung richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter von Schwulen- und Lesbengruppen in und um Duisburg, sowie an Interessierte und vor allem an betroffene Einzelpersonen. Ziel der Veranstaltung ist es, die Gruppen für die möglichen Probleme zu sensibilisieren, so daß sie gegebenenfalls Selbsthilfe organisieren.
Als Referenten konnten u.a. Vertreter von TurkGay Ruhrgebiet und Köln gewonnen werden.

Veranstalter: AIDS-Hilfe Duisburg / Kreis Wesel e.V.

So 2.April
19 Uhr

Film: "The Hanging Garden"
CAN 1997 (91 Min, deutsche Fassung)
Regie: Thom Fitzgerald
Darsteller: Kerry Fox, Chris Leavins

filmforum - Am Dellplatz 16 - Du-Zentrum
Eintritt 9 DM / Ermäßigt 7,50 DM

Nach 10 Jahren Abwesenheit kehrt der 25-jährige Sweet William zur Hochzeit seiner Schwester Rosemary in seine Familie zurück. Schwer übergewichtig, unglücklich und von Vater Whiskey Mac physisch missbraucht hatte er die Familie einst verlassen. Nun heiratet Rosemary ausgerechnet Sweet Williams Jugendfreund Fletcher. Einst erwischte die inzwischen an Alzheimer erkrankte Großmutter Grace die beiden Teenager während eines nächtlichen Intimitätenaustauschs und veranlasste damit Iris, ihren Sohn zur lokalen Gelegenheits-Prostituierten Dusty Miller zu schleifen, die gegen Bares gerne verzweifelten Müttern nicht ganz den Wünschen entsprechender Söhne aushilft.

Inzwischen führt Sweet William jenseits seiner Familie und Gewichtsproblemen ein zufriedenes, offen schwules Leben mit seinem Lover Dick. Trotz taufrischer Ehelichung kann sich Fletcher nur schwerlich zurückhalten, den attraktiven Heimgekehrten öffentlich anzuhimmeln. Rosemary sieht dies entgegen aller Erwartungen überhaupt nicht eng und ermutigt sogar ihren Gatten, doch einmal mit dem fortzufahren, wobei die beiden Jugendlichen einst unsanft gestört wurden. Aber auch Sweet William ist nicht gegen Überraschungen gefeit, hat er plötzlich einen kleinen Bruder bekommen, bzw. ist Violet, wie sich herausstellt, wider äußeren Erscheinungsbildes ein Mädchen. Aber es soll noch dicker kommen...

Ansonsten ist die Familie so disfunktional wie eh und je, Whiskey Mac ist in seinem Alkholismus ein beträchtliches Stück vorangeschritten, Oma Grace um so mehr in ihrer Senilität, Tante Laura fährt immer noch allen und jeder über den Mund und Rosemary gibt sich als genervteste Braut der Filmgeschichte alle Ehre. Mutter Iris hat endgültig genug von alledem und spielt mit dem Gedanken, sich unauffällig abzusetzen. In all diesem Trubel müssen noch ein paar alte Leichen aus dem Keller geholt, oder, um wörtlich zu schreiben, vom Baum gepflückt werden, damit der bisher größte Schicksalsschlag der Familie endlich behandelt und begraben werden kann...

Mo 3.April
19:30 Uhr
Seit Jahren beschäftigt sich Siegfried Jäger mit dem spannenden Thema kritische Diskursanalyse. Der Germanistik-Professor an der Duisburger Uni-GH beruft sich hierbei auf den schwulen Philosophen Michael Foucault. In seinen Seminaren an der Duisburger Uni-GH und in vielen seiner Veröffentlichungen (wie z. B. "Kritische Diskursanalyse" (2), DISS-Verlag) zeigt er, wie Rassismus, Rechtsextremismus und die Ausgrenzung bestimmter gesellschaftlicher Gruppen (darunter auch Homo- und Bisexuellen) in (Print-)Medien alltäglich (verdeckt) vorkommen.
Seminar: "Diskurse der Ausgrenzung"
mit Siegfried Jäger (UNI-GH Duisburg / DISS) und Margret Jäger (DISS)

AStA-Keller
Gebäude LF, Raum LF 030
Uni-GH-Duisburg, Du-Neudorf, Lotharstr. 63 / Forsthausweg
Eintritt frei

Margret Jäger, stellvertretende Leiterin des DISS (Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung) veröffentlichte ebenfalls eine Großzahl an Büchern und Materialien zum Thema Diskursanalyse. Im Moment befaßt sich das DISS in Zusammenarbeit mit Studierenden der Duisburger Uni-GH kritisch mit dem Thema "Der Kosovo-Krieg in den Medien".
Margret und Siegfried Jäger werden uns anhand des Beispiels Homosexualität die kritische Diskursanalyse nach Foucault vorstellen.

Veranstalter: SchwuBiLe
Sponsor: AStA der Uni-GH Duisburg

Di
4.April

20 Uhr
Foto: Andreas Weiß
Soap-Opera: "Montagskinder"
Erste schwul-lesbische Fernseh-Soap

Café Berlin
An der Bleek 40-42
Du-Zentrum
Eintritt frei

Beschreibung siehe 14. März. - weitere Folge(n)
Weitere Infos zur Serie gibt es hier vom Produzent !

Veranstalter: HoKuDu

Fr 7.April
22 Uhr
Party: Warm Up
das lesbisch-schwule Tanzerlebnis


HundertMeister Kulturzentrale
Dellplatz 16a (neben filmforum)
Du-Zentrum

Eintritt: 22 bis 22:30 Uhr 1/2 Preis
Ab 22:30 Uhr: DM 9,-
NUR IM
APRIL
SONDER-
TERMIN!


Sonst:
Jeden
3.
Freitag
im
Monat
!!!

Veranstalter: AkDuLuS (Arbeitskreis Duisburger Lesben- und Schwulengruppen)


HoKuDu HoKuDu - E-Mail   -   Homepage: www.hokudu.de
Letzte Änderung: 27.03.2013
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